Eiweißpflanzen

Alleskönner in der Fruchtfolge!

 

Leguminosen (Hülsenfrüchte mit sogen. Schmetterlingsblüten) sind eine der artenreichsten Pflanzenfamilien (u. a. Erbsen, Ackerbohnen, Luzerne, Klee, Lupinen und Wicken). Leguminosen können im Gegensatz zu anderen Pflanzenarten aktiv den Luftstickstoff aufnehmen und in ernährungsphysiologisch wertvolle essenzielle Aminosäuren umwandeln. Das macht sie besonders wichtig für die menschliche und tierische Ernährung. Auch in der Fruchtfolge haben Körnerleguminosen wichtige Vorteile. Sie erhalten die Leistungsfähigkeit der Böden, verbessern die Stickstoffversorgung und erhöhen die Qualität der Folgefrucht. In der Landwirtschaft werden sie daher auch in Form von Zwischenfrüchten als Bodenverbesserungsmaßnahme genutzt.

 

Leguminosen haben als Haupt- oder Zwischenfrucht einige sehr günstige Wirkungen auf das landwirtschaftliche Ökosystem. Sie tragen zu einer günstigen Klimabilanz der Landwirtschaft bei und verringern darüber hinaus die Erzeugungskosten für die Landwirte aufgrund der Verringerung des Mineraldünger-, Energie-, und Pflanzenschutzmittelbedarfs. Für Bestäuber wie die Honigbiene sind Leguminosen pollen- und nektarspendende Trachtpflanzen, die besonders trachtarme Zeiträume auf dem Land überbrücken helfen können.

 

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Erträge mit und ohne Bienenbeflug