Am Wochenende des 21. und 22. Februar fand der 33. Apisticus-Tag in Münster statt. Die traditionsreiche Veranstaltung mit Ausstellung, Fachvorträgen und Workshops wurde gemeinsam von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, dem APIS e. V., dem Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker e.V. und dem Kreisimkerverein Münster organisiert und lockte zahlreiche Imkerinnen und Imker sowie interessierte Besucherinnen und Besucher an.
Apisticus des Jahres
Die jährlich im Rahmen dieser Veranstaltung verliehene Auszeichnung „Apisticus des Jahres“ ging in diesem Jahr an Hubert Otto aus Höxter. Die Laudatio hielt Friedrich-Wilhelm Brinkmann, Ehrenvorsitzender des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e. V.
Hubert Otto wurde für seine besonderen Verdienste bei der Entwicklung und Umsetzung der Honigbewertung ausgezeichnet. Nach dem Motto „Für Qualität gibt es keinen Ersatz“ wurde mit seinem besonderen Engagement und Einsatz ein Bewertungssystem für Honige initiiert und stetig verbessert, für das es bundesweit keinen Vergleicht gibt, so Brinkmann.
Buntes Themenfeld und gelungener Austausch
Der Deutsche Imkerbund e. V. präsentierte an seinem abwechslungsreichen Stand unter anderem ein Rollup, das die 19 Mitgliedsverbände vorstellte und eine gute Übersicht über die bundesweite Struktur der organisierten Imkerschaft gab.
Inhaltlich standen vor allem aktuelle Herausforderungen der Imkerei im Mittelpunkt. Ein wichtiges Thema war nach wie vor die Asiatische Hornisse (Vespa velutina). Am Stand wurde ein Nest präsentiert und die bestehenden Meldestellen wurden niederschwellig über QR-Codes hervorgehoben, um die Sensibilität für eine Erkennung und Meldung aufrechtzuerhalten.
Darüber hinaus wurde die neue Rezeptbroschüre des Deutschen Imkerbundes vorgestellt und aktiv beworben. Die handliche Broschüre bietet zahlreiche Anregungen zur Verwendung von Honig in der Jahreszeitenküche und zog am D.I.B.-Stand das Interesse vieler Besucherinnen und Besucher auf sich.
Puzzle, Bonbons und Samentütchen


Auch für Familien und den Imkernachwuchs wurde einiges geboten: außer den beliebten Bienenmalbüchern und Forscherheften sorgte das D.I.B.-Imkerei-Puzzle bei kleinen wie großen Gästen für Unterhaltung. Als kleine Präsente verteilten die Mitarbeiter Honigbonbons, Samentütchen sowie Luftballons.
Viele interessierte Imkerinnen und Imker nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch; es gab Fragen zu den Gewährverschlüssen oder zur Analysemethodik, und auch konstruktive Anregungen – beispielsweise zum Warenzeichen. Die Gespräche zeigten deutlich das große Interesse an einer starken gemeinsamen Außendarstellung und an der Weiterentwicklung der Verbandsarbeit.
Insgesamt erwies sich der 33. Apisticus-Tag erneut als wichtige Plattform für Information, Austausch und Vernetzung innerhalb der Imkerschaft und unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Veranstaltungen für die Zukunft der Imkerei.
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Organisiert vom Deutschen Imkerbund e. V.
Beitragsbilder: Deutscher Imkerbund e. V.
