Berlin ist eine Reise wert – besonders, wenn die Grüne Woche ihren 100. Geburtstag feiert. Laut Veranstalter kamen fast 350.000 Besucherinnen und Besucher zur Messe.
Als eine der bedeutendsten Publikumsmessen im Bereich Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau mit über 1.600 Ausstellern aus mehr als 50 Ländern erwartet die Besucher eine Mischung aus Tradition, aktuellen Themen und jeder Menge politischer Präsenz.
Spielend zum Bienenparadies
Am D.I.B.-Stand in Halle 3.2, dem Erlebnisbauerhof, konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher an drei Puzzle-Stationen ihr Wissen rund um Bienen und die Imkerei testen. Welche Pflanzen versorgen Bienen mit Nektar und Pollen? Wer hier die Puzzleteile mit den richtigen Blumen und Pflanzen aussuchte, wurde mit einem Saattütchen für die heimische Bienenweide belohnt.
Beim Thema Umweltschutz drehte sich alles um die Frage „Was ist gut für eine intakte Natur?“ Dabei musste man sich zum Beispiel zwischen Plastik und Mehrweggläsern, Blumenwiesen und Schottergärten entscheiden.
Beim dritten Puzzle „Was wird zum Imkern benötigt?“ ging es um die Bienenhaltung. Hier fiel die Zuordnung des Bienenstocks und des Rähmchens noch relativ leicht. Spätestens bei der Entdeckelungsgabel, dem Stockmeißel oder gar dem Refraktometer ergaben sich viele Fragen. So entstanden sehr interessante Gespräche! Die richtige Lösung wurde mit einem 30-g-Glas ECHTER DEUTSCHER HONIG belohnt.
Für viel Aufmerksamkeit sorgte zudem das präparierte Nest der Asiatischen Hornisse Vespa velutina am Stand. Die Besucher bestaunten die Innenansicht des Nestes und stellten viele interessierte Fragen.

Politische Gespräche
D.I.B.-Präsident Torsten Ellmann begrüßte viele Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und anderen Verbänden, darunter Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Ministerin Silke Gorißen, Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW und EU-Agrarkommissar Christophe Hansen.



Wir danken allen Politikerinnen und Politikern, die uns an unserem Stand besucht haben – aus den Bundesländern, dem Bund und der EU-Kommission. Gemeinsam konnten wir viele Themen besprechen, die die Imkerei und die Umwelt betreffen – Honigverfälschung, Förderung der Imkerei, Gemeinsame Agrarpolitik der EU, Genehmigung von Wirkstoffen im Pflanzenschutz, Gesetz zur Wiederherstellung der Natur, Vespa velutina und andere.
Königlicher Besuch
Ein besonderer Programmpunkt war das Treffen der Produkt- und Markenhoheiten auf der Grünen Woche. Neben der Odenwälder Honigkönigin, der Honigkönigin des Imkervereins Wurzbach/Thüringen und der Bayerischen Honigkönigin begrüßte Präsident Torsten Ellmann auch die Honigkönigin aus Südtirol. Dass sie sich sehr gut mit der Imkerei auskennen, bewiesen sie beim gemeinsamen Puzzeln.
Grüne Woche 2026






