Echter Deutscher Honig

So kommt der Honig zu seinem Geschmack – Mischhonige
 

Honig ist nicht gleich Honig. Und das ist gut so. Denn gerade die Vielfalt der Sorten macht das Probieren von Echtem Deutschen Honig immer wieder zu einem Erlebnis. Das Etikett auf dem Imker-Honigglas gibt Auskunft darüber, welche Köstlichkeit sich in ihm verbirgt.

Die reiche Vielfalt der Natur spiegelt sich in einem bunten Strauß von Honigsorten wider, deren Aroma und Geschmack sich mit Worten nur unzureichend beschreiben lassen - Sie müssen sie probieren.

 

Blütenhonig

bezeichnet generell Honig aus dem Nektar zahlreicher Pflanzenarten. Am häufigsten sind die als "Blütenhonig" gekennzeichneten sog. Vielblütenhonige. Sie enthalten den Nektar verschiedener Pflanzenarten und weisen je nach Region und Erntezeitpunkt besondere Charakteristika auf. Ihr Duft enthält Anteile von bis zu 500 verschiedenen Pflanzen - ein nahezu unendlicher Facettenreichtum. Aufgrund der großen Blütenvielfalt rund ums Jahr variieren Farbe, Bukett und Konsistenz sehr stark, mit einem meist feinem Aroma. Daneben gibt es spezielle Sortenhonige aus dem Blütennektar - überwiegend einer bestimmten Trachtpflanze (z. B. Akazie, LInde, Löwenzahn u. v. a. m.) - mit feinem bis markantem Aroma.

 

Frühtrachthonig
entstammt der ersten Schleuderung des Jahres und setzt sich im Wesentlichen aus dem Nektar von Weiden, Obstgehölzen, Ahorn u. a. zusammen. Ein bekannter Vertreter ist der Rapshonig, der den Gaumen mit seinem milden Aroma verwöhnt. Köstlich.

 

Sommertrachthonig
wird bei der Sommerschleuderung gewonnen und enthält stark wechselnde Anteile an Nektar und Honigtau. Aroma, Geschmack und Farbton ändern sich von Jahr zu Jahr. Einfach lecker.

 

Wald-/ Honigtauhonig
entstammen dem Honigtau zahlreicher Baumarten und sind eine Besonderheit mit unverwechselbarem Geschmack: dunkle, flüssige Honige mit meist kräftigem, malz-würzigem Aroma und vielen Mineralstoffen. Abgerundet mit feinen Geschmacksnoten vereinzelter Blütentrachten, sind Honigtauhonige eine einzigartige Delikatesse - und eine echte Rarität, da sie aus klimatischen Gründen nicht jedes Jahr geerntet werden können. Am bekanntesten sind Waldhonige, Fichten- und Tannenhonig. Daneben produzieren aber auch bspw. Eiche, Ahorn, Linde, Edelkastanie, Lärche und Wilder Wein Honigtau.

 

 

Die Imker/innen können jedoch nicht in jeder Region alle Honigsorten anbieten. Schließlich ist die Ernte von Sortenhonigen nur dort möglich, wo die jeweiligen Trachtpflanzen verstärkt vorkommen. Regionale Unterschiede wie Boden- und Klimaverhältnisse haben einen direkten Einfluss auf die Natur- und somit auf das Trachtangebot (Nektar, Pollen und Honigtau) für Honigbienen. Deshalb ist Honig auch nie gleich Honig. Saisonale klimatische Bedingungen wie Niederschläge, Temperatur und Sonnenstrahlung sind Gründe dafür, dass in derselben Region von Jahr zu Jahr das Trachtangebot variieren kann.

 

Ähnlich wie bei einem guten Wein kann man auch beim Honig verschiedene Farben, Buketts, Geschmacksrichtungen und Aromanuancen erkennen und jeden "Jahrgang" neu genießen. Weitere Abwechslung verspricht die Honig-Konsistenz, welche von klarflüssig über geleeartig bis feincremig variiert.


Klicken zum Vergrößern

Rapshonig

 

Klicken zum Vergrößern

Kleehonig

 

Klicken zum Vergrößern

Obstblütenhonig

 

Klicken zum Vergrößern

Löwenzahnhonig

 

Klicken zum Vergrößern

Lindenhonig

 

Klicken zum Vergrößern

Robinienhonig

(volkstüml. Akazie)

 

Klicken zum Vergrößern

Heidehonig

 

Klicken zum Vergrößern

Edelkastanie

 

Klicken zum Vergrößern

Tanne/Honigtauhonig

 

Klicken zum Vergrößern

Waldhonig